Radwege in Viktring
und von Viktring nach Klagenfurt
14. Mai 2014 Gemeindezentrum

Protokoll

Anwesend:

Politik: Vize-Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz, Stadtrat Peter Steinkellner, Stadträtin Andrea Wulz, Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann, 3 Mitarbeiter des Büros CCE (Gerhard Hohl, Christoph Hoffmann, Josef Wohlfahrt)

Viktring: rd. 20 Bürger und Bürgerinnen

Radlobby Kärnten: Ronald Messics, Eva Glavanovics-Widhalm

Veranstalter: Christian Hassler, Johannes Wohlfahrt

Moderation: Beatrice Bednar

Intro: Radfilme aus Kopenhagen und Amsterdam

Begrüßung: Hassler, Bednar

Rückblick Rad-Aktionstag: Hassler: Viktringer Bürger starteten nach Stadtteilgesprächen und Verbindung über Nachbarschaft Viktring (Hildegard Enzinger) den Rad-Aktionstag. 80 Radler/innen radeln durch Viktring und weiter ins Zentrum von Klagenfurt; dort wird Petition an Steinkellner übergeben und Mathiaschitz und Tarmann Anliegen erläutert.

Kurzfilm Radfahrstadt Münster

Radfahren in Kopenhagen, Münster, Innsbruck und Klagenfurt: Bednar stellt vergleichende Daten vor und erläutert Warum Radfahren in der Stadt gefördert werden soll und was dafür wesentlich ist.

Radwege in Viktring: Wohlfahrt und Bednar erläutern Gefahren- und Schwachstellen und zeigen auf, wo Radwege fehlen, obwohl teilweise auf der Online-Karte der Stadt dargestellt.

Sichere Radroute von Viktring ins Zentrum: Wohlfahrt stellt sichere Radroute samt Umsetzungsvorschlägen als Pilotprojekt vor.

Forderungen: Hassler präsentiert die vier zentralen Forderungen der Viktringer/innen:

Sofort:

  1. Entschärfung von Gefahrenstellen und Verbesserungen bei Ampelschaltungen v.a. bei Querungen der Radwege des Südringes
  2. Markieren einer sicheren Radroute von Viktring ins Zentrum von Klagenfurt laut vorgestelltem Vorschlag.

Nachhaltig:

  1. Ausarbeitung eines gesamtstädtischen Radwegekonzeptes
  2. Installieren eines Radwegebeauftragten

 

Diskussion:

Viktringer Bürger bringen weitere Anliegen ein:

  • bessere Beleuchtung des Rekabach-Radweges
  • Erlauben des Befahrens von Gehwegen entlang stark befahrener Straßen (z.B. Ferdinand-Wedenig-Str.)
  • Gesamtheitliche Verkehrslösung vor Gemeindezentrum Viktring
  • Erstellung von Verkehrskonzepten mit öffentlicher Bekanntmachung bevor ein größeres Bauvorhaben gestartet wird
  • stärkere Einbindung der Bürger/innen
  • Anbindung Stein lösen
  • Verkehrslösung bei Neubauprojekt in Stein
  • Radweg entlang Rotschitzenbach von bis zur Glanfurt (Sattnitz)
  • Stadtplanung und Verkehrsplanung im Magistrat zusammenlegen in einer „Baugruppe“ und unter einem/er politischen Referenten/in

Reaktion Politiker zusammengefasst:

 

Mathiaschitz

  • spricht sich für die Zusammenlegung von Stadtplanung und Verkehrsplanung aus, betont aber auch die derzeit funktionierende Zusammenarbeit.
  • stellt fest, dass vor jedem Bauvorhaben ein Verkehrskonzept erarbeitet wird und die Bürger informiert werden.
  • sieht für die aufgezeigten Gefahrenstellen Handlungsbedarf und unterstützt Vorschläge der Bürgerinitiative

Wulz

  • sieht den Mangel in der Förderung des Radfahrens in Klagenfurt schon seit Jahren; von ihrer Partei wurden bereits viele Anträge in den Gemeinderat eingebracht, die aber meist nicht umgesetzt wurden
  • bekennt sich grundsätzlich zur Förderung und Verbesserung der Radwege-Infrastruktur

Steinkellner

  • stellt den Verkehrsombudsmann und den Radfahrbeauftragten der Stadt vor;
  • berichtet, dass er bereits im Dezember 2014(?) das Büro CCE mit der Ausarbeitung eines Radwegekonzeptes für Klagenfurt beauftragt hat und drei Mitarbeiter dieses Büros spontan zur Veranstaltung mitgebracht hat, damit diese auf die Forderungen der Bürger in der Petition eingehen
  • stellt fest, dass er den Radfahrverkehr fördern will und dies auch seit der Übernahme des Referates Verkehr tut (seit 2009).

Präsentation CCE

  • im Wesentlichen zeigt Mitarbeiter Hoffmann auf, dass er die von der Bürgerinitiative aufgezeigten Gefahrenstellen besichtigt hat und die aufgezeigten Mängel durchwegs als richtig erachtet; als kurzfristige Lösungen schlägt er das Anbringen von weiteren Schildern oder auch von Bodenmarkierungen vor wie von der Bürgerinitivative gefordert;
  • auch die Ampelschaltungen am Südring sollten auf ihre Taktung überprüft und für den Radfahrverkehr optimiert werden.

Weitere Vorgehensweise

Die anwesenden Politiker versprechen die Anliegen der Bürgerinitiative ernst zu nehmen und die Verbesserungsvorschläge noch detaillieter zu prüfen und so rasch wie möglich umzusetzen.

Mathiaschitz und Steinkellner stehen einem Pilotprojekt Sichere Radroute Viktring – Klagenfurt positiv gegenüber und signalisieren Bereitschaft, dieses umzusetzen.

Die Radlobby Kärnten und die Viktringer Bürger werden zur weiteren Gesprächen eingeladen werden.

Veranstaltungsschluss

Bednar hält fest, dass die Viktringer Bürger die Umsetzung ihrer Forderungen jedenfalls beobachten werden und vor der Wahl im März 2015 wieder einen Rad-Aktionstag veranstalten wollen, bei dem geprüft werden soll, was bis dorthin verbessert wurde.

 

Comments  

0 # Protokoll der Besprechung im GemeindezentrumThanh 2018-08-06 08:48
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