WILLKOMMEN

    sind hier alle, die Interesse an und Lust auf ein
    interessantes,  lebens- und
                   liebenswertes Viktring haben         mehr...

Wir BürgerInnen wählen unsere politischen Vertretungen, dass sie Rahmenbedingungen schaffen, die ein gesundes und gutes Leben für alle BürgerInnen ermöglichen.

Wir wählen nur VertreterInnen, die den Mut haben, Spekulation mit Grund und Boden einen Riegel vorzuschieben!

Wir brauchen keinen neuen Supermarkt in Viktring, sondern den Erhalt freier Flächen und die Gestaltung öffentlicher Räume.

Wir fordern von der politischen Vertretung der Stadt Klagenfurt und Ihnen, Frau Bürgermeisterin als oberste Instanz, die Umwidmung für einen zusätzlichen Lebensmittelsupermarkt (dzt. Hofer lfd Nr. 30/F3/2019) NICHT zu genehmigen. Stattdessen verlangen wir ein Stadtteilentwicklungsprojekt unter Einbeziehung der BewohnerInnen Viktrings, das den von der UNO verabschiedeten Nachhaltigkeitszielen 2030 verpflichtet ist.

   

Radio Kärnten Mittagsjournal vom 24. Juni zum Nachhören ...

Ausgangssituation

  • Viktring ist seit 1972 als 13. Bezirk eingemeindeter Stadtteil von Klagenfurt.
  • Der Bezirk besteht aus den bis heute zusammengewürfelt gebliebenen Ortsteilen Viktring, Goritschitzen, Migoriach, Stein, Neudorf, Berg/Bach, Straschitz; geteilt durch die Rosentaler Straße, durchzogen von Keutschacher- und Wedenigstraße
  • Bis in die 70er Jahre vorwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen, seither durch großzügige Widmungen rege (äußerst schlecht geplante) Bautätigkeit; derzeit 9500 EinwohnerInnen, d.h. rund 10% der Klagenfurter Bevölkerung
  • Es hat sich auf engstem Raum an der Kreuzung der Durchfahrtsstraßen (Keutschacher- und Wedenigstr.) eine Ballung an Einkaufszentren ergeben. Über diese Ballung hinaus ist kein Ortszentrum von Viktring mehr zu erkennen.
  • An der Bushaltestelle Siebenbürgengasse ist bereits ein weiteres Geschäftsgebäude geplant bzw. genehmigt (Raika, Müller, Wienerroither).
  • Gleichzeitig vermehren sich die Leerstände an Geschäftsflächen, während z.B. in Stein (Gendarmeriestraße) und Neudorf keine Nahversorger sind.

Derzeitige Leerstände: ehemaliger Penny, in den Riedergarten Gebäuden, zwischen Penny und Klipp, Atrium Durchgang

  • Kärnten hat österreichweit die größte Ballung von Geschäftsflächen pro EinwohnerIn.
  • Eine zusätzliche Bodenversiegelung durch Geschäfts- bzw. Parkplatzflächen in Zeiten des Klimawandels ist anachronistisch.
  • Verkehrsaufkommen beim Schulzentrum Viktring: tgl. ca. 1400 SchülerInnen, die zum Teil von den Eltern mit dem Auto gebracht bzw. abgeholt werden. Vor der Volksschule befindet sich eine Bushaltestelle und Busumkehrschleife. Mit einem Supermarkt wird sich das Verkehrsaufkommen deutlich erhöhen.
  • Die Sicherheit der SchülerInnen würde eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens nahelegen.
  • Die Bezeichnung „Nahversorger“ ist falsch und irreführend. Aufgrund der Ballung auf einer kleinen Fläche muss der Großteil der ViktringerInnen (Stein, Bach, Neudorf, Goritschitzen, Weingartenweg...) mit dem Auto einkaufen.

 

Perspektiven für ein erfolgreiches Stadtteilentwicklungsprojekt

  • Das Schulzentrum mit Volksschule, NMS und Gymnasium böte die Möglichkeit, anhand der Beteiligung an dieser Entwicklungsarbeit (Ökolog-Programm) sowohl in ökologischer als auch politischer Bildung gemeinsam mit der Bevölkerung aus der Ortschaft mehr als bisher einen Lebens-, nicht nur Schlaf- und Einfamilienhaus-Ort zu machen.
  • Mit dem örtlichen Bildungswerk InitiativesViktring gibt es eine „Zelle“ mit Potential beim Initiieren einer Steuerungsgruppe: Bereits beim Bürgerforum 2013 (noch unter dem Namen „Nachbarschaft in Viktring“) haben wir uns eingebracht. In der Folge entstand der Radweg RK1. Im Frühjahr 2016 erfolgte über eine persönlich durchgeführte Fragebogenaktion Kontaktaufnahme mit den BürgerInnen in der Siedlung Keltenstraße – an die Ergebnisse kann angeknüpft werden (den Prozess konnten die Initiatorinnen aus persönlichen Einschränkungen heraus dann nicht gleich weiter verfolgen)
  • Hinsichtlich der Agenda 2030 ist es unbedingt notwendig, Viktring als sozial und ökologisch nachhaltigen Stadtteil zu positionieren, die hier reichlich vorhandenen Ressourcen zu nützen und damit auch Zuwendungen aus den Corona-Förderungen zu erhalten.
  • Es gibt genügend Beispiele, dass eine Stadtteilentwicklung unter der Einbeziehung der BürgerInnen Sinn macht.