Stille Helden KlagenfurtViktringerin setzt sich für lebenswerteren Stadtteil ein

 

Die pensionierte Schuldirektorin Beate Traar-Krammer bringt mit der ehrenamtlichen Gruppe „Initiatives Viktring“ Anrainer zusammen.

 
Mit ihrem Bestreben, den Bau einer Hofer-Filiale auf der letzten unverbauten Wiese vor der Viktringer Volksschule zu verhindern, hat die Initiative „Initiatives Viktring“ vor Kurzem für große Aufmerksamkeit gesorgt. Beate Traar-Krammer, Gründungsmitglied der ehrenamtlichen Initiative, die als Teil des Örtlichen Kärntner Bildungswerkes agiert, engagiert sich für ein lebenswerteres Viktring. „Ich merkte, dass es in unserem Stadtteil wenig soziales Leben gibt. Die Anrainer bringen sich noch wenig ein“, erklärt die zweifache Großmutter, eine gebürtige Spittalerin, die seit 38 Jahren in Viktring lebt.
 

Alleskönner gesucht

Um die Viktringer dazu zu animieren, sich für ihre nächste Umgebung zu engagieren, organisierte das Initiativteam von 2011 bis 2016 Nachbarschaftstreffen im Gemeindezentrum Viktring, wo alljährlich der Feuerwehrball stattfindet. Ab dem Jahr 2016 lud Traar-Krammer mit Werner Franz, der die Homepage der Gruppe betreut, zum „Repaircafé“.
Das nächste Reparatur-Café ist für den 9. Oktober von 16 bis 19 Uhr im Gemeindezentrum geplant. „Da werden diesmal zusätzlich zu anderen Dingen auch Bücher und Gitarren gratis repariert“, sagt Traar-Krammer.
Für das Reparatur-Café sucht die engagierte, pensionierte Viktringer Volksschuldirektorin Alleskönner, die ehrenamtlich Räder richten können. „Wer sich schon vor dem Oktober mit unserer Plattform vernetzen möchte, soll bitte über Facebook mit uns Kontakt aufnehmen“, erklärt Traar-Krammer. Derzeit trifft sie sich mit der Gruppe und Anhängern bei privaten Stricktreffs, bei denen, ohne dass gestrickt werden muss, über alles gesprochen wird.